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25. September 2026 · 7 Min. Lesezeit

Firmenanlass im Golfsimulator: Ablauf, Gruppengrösse und Kosten pro Person

Alle machen mit, auch die ohne Platzreife. Die Rechnung pro Person, wie viele Leute in eine Bay passen, ein Ablauf, der drei Stunden trägt, und was in die Anfrage gehört.

Firmenanlass im Golfsimulator: Ablauf, Gruppengrösse und Kosten pro Person — Beitragsbild

Ein Firmenanlass im Golfsimulator funktioniert aus einem Grund, der nichts mit Golf zu tun hat: Alle machen mit, auch die, die noch nie einen Schläger gehalten haben. Der Ball liegt still, niemand muss ihn suchen, und nach dem dritten Versuch fliegt er. Hier stehen die Rechnung pro Person, ein Ablauf, der drei Stunden trägt, und was du bei der Anfrage angibst.

Die Rechnung pro Person

Vermietet wird die Bay, nicht der Kopf. Der Median liegt bei CHF 50 pro Bay und Stunde, und in eine Bay passen vier Personen bequem. Daraus wird diese Tabelle, gerechnet mit dem Median:

GruppeBaysDauerBay-StundenTotalPro Person
8 Personen22 Stunden4CHF 200CHF 25
12 Personen32 Stunden6CHF 300CHF 25
16 Personen43 Stunden12CHF 600CHF 37.50
24 Personen63 Stunden18CHF 900CHF 37.50

Die Tabelle ist Arithmetik auf dem Median, keine Offerte. Viele Anlagen rechnen Anlässe als Paket, mit Betreuung, Verpflegung oder einer Pauschale pro Person, und das kann günstiger oder teurer sein. Was jede Anlage für eine normale Stunde verlangt, steht auf der Preisseite, in der Formulierung des Betreibers.

Zum Vergleich: Dieselben 16 Personen auf einem Golfplatz brauchen vier Startzeiten, vier Stunden und je ein Greenfee, das unter der Woche bei CHF 100 beginnt. Und sie brauchen eine Platzreife. Im Simulator braucht niemand eine.

Wie viele Leute in eine Bay passen

Vier ist die Zahl, mit der die meisten Anlagen rechnen: Einer schlägt, drei schauen zu, reden und trinken etwas. Bei sechs wird es eng, weil zwischen zwei Schlägen zu viel Zeit vergeht und die Aufmerksamkeit abreisst.

Im Verzeichnis nennen 102 der 110 Indoor-Anlagen ihre Zahl der Abschlagplätze, zusammen 202. Davon haben 42 zwei oder mehr Bays, 21 drei oder mehr, 15 vier oder mehr und vier Anlagen sechs oder mehr; die grösste hat neun. Für eine Gruppe ab zwölf Personen kommt also nur ein Teil der Anlagen infrage, und der reserviert sich früh. Welche Anlage wie viele Plätze hat, steht auf ihrer Seite in der Standortliste.

Ein Ablauf, der drei Stunden trägt

Der häufigste Fehler ist, die Gruppe einfach schlagen zu lassen. Nach vierzig Minuten sind alle fertig. Mit einer Struktur trägt derselbe Abend drei Stunden:

  1. 15 Minuten Einführung. Ein Pro zeigt Griff und Stand und erklärt, was auf dem Bildschirm steht. 81 der 110 Indoor-Anlagen bieten Coaching an; eine Betreuung für den Einstieg kostet extra und rettet den Abend für alle, die noch nie geschlagen haben.
  2. 45 Minuten Wettbewerbe. Nächster zur Fahne auf 60 Meter, dann der längste Drive. Beide brauchen keine Technik, nur einen Bildschirm, und beide erzeugen sofort eine Rangliste.
  3. 60 bis 90 Minuten Scramble. Zweier- oder Viererteams spielen neun Löcher, und gezählt wird der jeweils beste Ball. So zählt auch der Schlag der Anfängerin, wenn er der beste war, und niemand hält das Team auf.
  4. 15 Minuten Rangverkündung. Zwei Preise genügen: einer für das beste Team, einer für den längsten Drive.

Wer es sportlicher mag, nimmt die Regeln der Indoor-Liga TGL: neun Löcher im Wechselschlag, sechs im Einzel, 40 Sekunden pro Schlag und ein Hammer pro Person. Sie stehen in TGL und der Indoor-Golf-Boom.

Was du bei der Anfrage angibst

  • Datum und Zeitfenster, und ob ihr flexibel seid. Ein Dienstagabend im Januar ist einfacher zu bekommen als ein Freitag im Dezember.
  • Anzahl Personen und wie viele davon schon gespielt haben.
  • Ob ihr Leihschläger braucht, und für wie viele. Auch Linkshänder nennen.
  • Essen und Trinken: ob die Anlage etwas anbietet, ob ihr selbst etwas mitbringen dürft, ob ein Caterer kommen darf.
  • Betreuung: ob ein Pro die erste Viertelstunde übernimmt und ob jemand den Wettbewerb leitet.
  • Rechnung: auf die Firma, mit Mehrwertsteuernummer, und ob eine Anzahlung fällig ist.

Mit diesen sechs Angaben bekommst du eine Offerte statt einer Rückfrage. Die Adressen und Telefonnummern stehen auf jeder Standortseite; 92 der 126 Anlagen im Verzeichnis nehmen ausdrücklich Gruppenbuchungen an.

Drei Formate nach Gruppengrösse

GruppeWas passtWorauf du achtest
bis 8 Personenzwei Bays, zwei Stunden, ein Wettbewerbfast jede Anlage mit zwei Plätzen geht
8 bis 16drei bis vier Bays, drei Stunden, Scramble in Teamsnur ein Teil der Anlagen hat so viele Plätze
über 16die ganze Anlage, oder zwei Gruppen im Wechselfrüh anfragen, und einen zweiten Raum für die Pause einplanen

Ab etwa zwanzig Personen wird aus der Buchung eine Reservation der ganzen Anlage. Das ist kein Nachteil: Wer alle Bays hat, kann eine Rangliste über alle Teams führen, und niemand wartet neben fremden Gästen. Vier Anlagen im Verzeichnis haben sechs Plätze oder mehr, die grösste neun.

Der Anlass im Jahreslauf

Die Nachfrage folgt dem Wetter und dem Kalender. Von November bis Februar sind die Abende voll, weil dann alle indoor wollen, und der Dezember ist in vielen Anlagen die engste Zeit des Jahres. Wer ein Weihnachtsessen mit einem Anlass verbinden will, fragt im September an.

Januar und Februar sind die ruhigere und bessere Wahl. Die Anlagen haben Platz, die Preise sind dieselben, und ein Anlass im tiefen Winter fällt mehr auf als einer in der Vorweihnachtszeit. Im Sommer ist ein Simulator-Abend seltener, dafür fast immer kurzfristig zu bekommen.

Essen, Trinken und der Rest des Abends

Hier gehen die Anlagen weit auseinander, und deshalb steht die Frage in der Anfrage. Manche haben eine Bar und eine Küche, manche nur einen Kühlschrank, manche erlauben einen Caterer, und einige liegen in einem Gebäude mit einem Restaurant. Was eine Anlage anbietet, steht auf ihrer Seite im Verzeichnis, und der Rest klärt ein Anruf.

Praktisch bewährt hat sich die Reihenfolge Apéro, Spiel, Essen. Wer zuerst isst, steht danach schwerer auf, und eine Bay ist kein Esszimmer: Es wird gestanden, geredet und geschlagen, und genau das ist der Grund, warum der Abend funktioniert.

Was ein Simulator-Anlass nicht ist

Er ist kein Ersatz für einen Golftag auf dem Platz, wenn alle Teilnehmenden spielen können. Vier Stunden an der frischen Luft sind etwas anderes als drei Stunden in einer Halle, und wer ein Handicap hat, merkt den Unterschied.

Er ist auch keine Bühne. Eine Ansprache vor zwanzig Leuten funktioniert in einer Bay schlecht, weil der Raum laut ist und alle im Halbkreis stehen. Wenn eine Rede zum Abend gehört, gehört sie vor das Spiel, in einen anderen Raum, und kurz.

Und er ist kein Selbstläufer ohne Betreuung. Eine Gruppe, die niemand einführt, schlägt vierzig Minuten lang und steht dann herum. Eine Viertelstunde mit einem Pro und ein Wettbewerb mit Rangliste kosten wenig und tragen den ganzen Abend.

Mehr dazu: Topgolf in der Schweiz, Indoor Golf mit Bar und Essen, Wie viele Personen passen in eine Bay?, Indoor Golf Date, JGA im Golfsimulator, Weihnachtsfeier im Golfsimulator.

Warum es auch bei gemischten Können funktioniert

Ein Firmenanlass hat immer zwei Gruppen: die, die Golf spielen, und die, die es nicht tun. Auf einem Platz trennt das die Gesellschaft in vier Stunden. In einer Bay nicht, und dafür gibt es drei Gründe.

Erstens der Scramble: Gezählt wird der beste Ball im Team, also hat ein schlechter Schlag keine Folgen. Zweitens die Zahlen: Wer zum ersten Mal schlägt, sieht nach fünf Bällen, dass der letzte weiter war als der erste, und das ist ein besseres Erfolgserlebnis als jedes Lob. Drittens der Raum: Alle stehen beieinander, es wird geredet, und das ist bei einem Firmenanlass der eigentliche Zweck.

Was im Winter sonst noch zu einem Anlass passt, steht im Leitfaden Golf-Simulator-Events. Wer eine Anlage in der Nähe des Büros sucht, findet sie auf der Karte.

Häufige Fragen

Was kostet ein Firmenanlass im Golfsimulator pro Person?

Gerechnet mit dem Median von CHF 50 pro Bay und Stunde: acht Personen auf zwei Bays für zwei Stunden kosten CHF 200, also CHF 25 pro Person. Sechzehn Personen auf vier Bays für drei Stunden kosten CHF 600, also CHF 37.50. Viele Anlagen rechnen Anlässe als Paket mit Betreuung und Verpflegung.

Wie viele Personen passen in eine Bay?

Vier, damit zwischen zwei Schlägen nicht zu viel Zeit vergeht. Bei sechs wird es zäh. Für zwölf Personen brauchst du drei Bays; im Verzeichnis haben 42 der 110 Indoor-Anlagen zwei oder mehr, 21 drei oder mehr und 15 vier oder mehr.

Brauchen die Teilnehmenden Golferfahrung?

Nein. Keine Anlage verlangt Platzreife, Lizenz oder Mitgliedschaft, und Leihschläger gibt es fast überall. Ein Scramble, bei dem der beste Ball des Teams zählt, macht gemischte Gruppen sogar zum Vorteil, weil ein schlechter Schlag folgenlos bleibt.

Wie lange soll ein Simulator-Anlass dauern?

Zwei bis drei Stunden, mit Struktur. Fünfzehn Minuten Einführung, 45 Minuten Wettbewerbe wie nächster zur Fahne und längster Drive, danach ein Scramble über neun Löcher. Ohne Programm ist eine Gruppe nach vierzig Minuten fertig.

Was muss in der Anfrage stehen?

Datum und Zeitfenster, die Anzahl Personen und wie viele schon gespielt haben, der Bedarf an Leihschlägern samt Linkshändern, Essen und Trinken, ob ein Pro die Einführung übernimmt, und die Rechnungsadresse der Firma. Damit kommt eine Offerte statt einer Rückfrage.

Quellen